Die deutsche Möbelindustrie gerät zunehmend in Bedrängnis. Dies liegt an ganz unterschiedlichen Dingen. Auf der einen Seite bringt das Internet immer mehr internationale Konkurrenz hervor. Auf der anderen Seite strömen immer mehr ausländische Möbelfirmen auf den deutschen Markt. Sicher Firmen, wie Ikea beleben den deutschen Möbelmarkt. Allerdings handelt es sich hierbei um eine skandinavische Möbelfirma.

Vorteilhaft sind große ausländische Firmen auf jeden Fall für den Kunden und den Stellenmarkt. Für den Interessenten steht eine weitaus größere Auswahl an Möbeln bereit. Zudem sinken die Preise durch das Internet, denn es existiert ein hoher Konkurrenzdruck. Die Kunden haben die Chance Preise zu vergleichen und Schnäppchen zu machen. Sie sollten jedoch auf Qualität achten und sich nicht blenden lassen. Neue Filialen beleben den Stellenmarkt und sorgen so für neue Arbeitsplätze. Wer einen Job in der Möbelbranche sucht, der wird diesen bestimmt schnell finden. Es kann schließlich nicht nur im Einzelhandel gearbeitet werden, sondern ebenfalls in der Produktion, der Buchhaltung oder im Marketing. Des Weiteren bietet der neu entstandene Zweig des Onlinehandels eine Vielzahl an interessanten Tätigkeitsfeldern.

Die deutsche Möbelindustrie wird an sich auch immer bunter und vielfältiger. Der Grund hierfür besteht in der Tatsache, dass immer mehr Möbelhäuser online gehen. Für kleine individuelle Möbelhersteller bringt dies jedoch eine Menge Probleme mit sich. Handgefertigte Möbel haben ihren Preis. Dieser ist auch gerechtfertigt, allerdings kann er kaum im internationalen online Vergleich mithalten. Grund hierfür sind die unterschiedlichen Kosten der einzelnen Herstellungsländer. Eine Fertigung in Westeuropa ist natürlich eindeutig teurer, als eine in Asien oder Südamerika.